• pbi Mexiko: Proteste um verschwundene Studierende halten an

    25.11.2014 Das Schicksal der 43 verschwundenen Studierenden aus Ayotzinapa ist weiterhin ungeklärt. Während offiziell von deren Tod ausgegangen wird, entlädt sich die Trauer und Wut der Bevölkerung in landesweiten Protesten und der Forderung: „Lebend wurden Sie uns genommen, lebend wollen wir sie zurück“. pbi fürchtet, dass die aufgeheizte Stimmung das Risiko für MenschenrechtsverteidigerInnen massiv erhöht.

  • Kolumbien: Friedensverhandlungen und Morddrohungen gegen Vertreter der Opfer. Erik Arellana berichtet.

    13.11.2014 - Fünf Delegationen von Opfern sind zu den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation FARC in Havanna eingeladen worden, um ihre Vorschläge und Forderungen vorzutragen. Vier von fünf Treffen haben inzwischen stattgefunden. Jedoch sind die TeilnehmerInnen der Opferdelegationen nicht selten Todesdrohungen paramilitärischer Banden ausgesetzt. 

  • 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: pbi und Plan entwickeln Kinderrechtsspiel

    06.11.2014 — Am 20. November feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihr 25-jähriges Jubiläum. Wenngleich inzwischen fast alle Staaten, mit Ausnahme der USA und Somalia, die 54 Artikel der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) ratifiziert haben und die Kinderrechte spätestens seit 2010 vorbehaltlos für alle in Deutschland lebenden Kinder einschließlich für Flüchtlingskinder gelten, ist der Bekanntheitsgrad der Kinderrechte nach wie vor noch sehr gering. 

  • Vergangenheitspolitik in Guatemala

    05.11.2014 - Auch zwei Jahrzehnte nach Beendigung der Bürgerkriege in Zentralamerika bleibt die Aufklärung der damaligen Menschenrechtsverletzungen umstritten. Ein Artikel von Astrid Bothmann im GIGA Focus Lateinamerika mit dem Titel „Zum Scheitern verurteilt? Vergangenheitspolitik in Zentralamerika“ zeigt anhand der Länder Guatemala, Nicaragua und El Salvador auf, dass sich die Aufklärungsarbeit in Zentralamerika durch den mangelnden politischen Willen, sowie dem weiterhin großen Einfluss der Täter auf Politik und Wirtschaft als schwierig erweist.

  • Neuer Film von pbi Kolumbien über die Situation in La Playita und die Arbeit von pbi vor Ort

    31.10.2014 - Seit vielen Jahren begleitet pbi die Ökumenische Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (CIJP), die sich für die Rechte marginalisierter Gruppen einsetzt. Seit April unterstützt CIJP die Bewohner von Puente Nayero in La Playita, einem Armenviertel von Buenaventura an der kolumbianischen Pazifikküste. Diese versuchen, sich gegen die sie umgebende Gewalt zu schützen, indem sie eine Humanitäre Zone eingerichtet haben, in der die Präsenz bewaffneter Akteure verboten ist.

  • Mexiko / Oaxaca: Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández ermordet

    28.10.2014 Am 22. September 2014 wurde der Menschenrechtsverteidiger Jaime López Hernández im Alter von 43 Jahren umgebracht. Jaime López Hernández war Präsident der Indio-Organisationen für die Menschenrechte in Oaxaca (OIDHO) in der Gemeinde San Andrés Lovene im Bezirk Miahuatlán. Vor einem Jahr wurde bereits seine Mutter ermordet, wobei ihr Fall bis heute ungeklärt und ungestraft bleibt. Jaime López Hernández stand gerade an ihrem Grab, als ihn ein Schuss in den Rücken traf. Er hinterlässt seine Frau und sechs Kinder.

  • pbi Mexiko: Zivilgesellschaft besorgt über Probleme des Schutzmechanismus für MenschenrechtsaktivistInnen

    07.05.2014 - Mitte März legten der nationale Koordinator sowie vier weitere Funktionäre des landesweiten „Schutzmechanismus für MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen“ ihr Amt nieder. Begründet wurde dies mit schlechten Arbeitsbedingungen sowie zu großem Druck bezüglich der Ausführung ihrer Aufgaben. Rund einen Monat später wurden die Gespräche mit neuen Vereinbarungen wieder aufgenommen.

  • pbi Guatemala: 30 Jahre die Hoffnung begleitend

    Seit 30 Jahren ist pbi in Guatemala tätig. Mit eindrucksvollen Bildern zeigt der nachfolgende Film die Arbeit des Projekts von den Anfängen bis heute. Begleitete Menschenrechtsverteidiger_innen und ehemalige Freiwillige sprechen über ihre Erfahrungen mit pbi.

  • Menschenrechtsaktivistinnen verurteilen zunehmende Gewalt in Chihuahua/Mexiko

    04.06.2013 - Eine internationale Koalition von Menschenrechtsverteidigerinnen prangert in einer Botschaft die zunehmende Gewalt gegen Frauen und die Straflosigkeit im Bundesstaat Chihuahua an. Staatliche Behörden seien mitverantwortlich für die Gewalt gegen Frauen und den mangelnden Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen in der Region.

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