01.02.2018 - Wenn Sie mehr über die aktuelle Lage in den Projekt­ländern erfahren und Hinweise zu zukünftigen Ver­anstaltungen erhalten wollen, können Sie unseren alle zwei Monate erscheinenden E-Newsletter abonnieren oder uns auf Facebook oder Twitter folgen.

 

 

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Liebe Unterstützer_innen,

anlässlich des Internationalen Tages der Frau (8. März) wollen wir Ihnen die Arbeit der Menschenrechtsverteidigerinnen näherbringen, die pbi bei ihrer Arbeit begleitet. Dazu haben wir in den letzten Wochen eine Reihe von Portraits einiger Aktivistinnen veröffentlicht. Lesen Sie die beeindruckenden Portraits von:

>> Maria Mutauta (Mathare Social Justice Center/ Kenia)
>> Olga Silva (Humanidad, Vigente/ Kolumbien)
>> Mandira Sharma (Advocacy Forum/ Nepal)
>> Rosalinda Dionicio (Coordinadora de Pueblos Unidos del Valle de Ocotlán (CPUVO)/ Mexiko)

Weitere Nachrichten aus den Projektländern sowie Hinweise zu künftigen Veranstaltungen finden Sie wie immer in unserem aktuellen Newsletter.

Für die Newsletter-Redaktion

Alexander Weber

 

Nachrichten

Mexiko: Besorgniserregende Situation von Menschenrechtsverteidiger_innen im Land

Der UN-Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechtsverteidiger_innen, Michel Forst, war vom 16. bis 24. Januar 2017 auf Einladung der dortigen Regierung in Mexiko. Er sprach dort mit über 800 Menschenrechtsverteidiger_innen. In seinem im Februar 2018 veröffentlichten Bericht beschreibt er deren Lage – trotz einiger Verbesserungen – als besorgniserregend. Mehr…

 

Honduras: Video — „Berta didn’t die. She multiplied!“

Vor 2 Jahren wurde Berta Cáceres, indigene Anführerin der Volksgruppe der Lenca und Koordinatorin von COPINH in ihrem Haus in La Esperanza, Intibucá, ermordet. Doch trotz des internationalen Aufschreis ist die Ermordung von Berta Cáceres bisher noch nicht gerichtlich aufgearbeitet. In dem Kurzfilm von Sam Vinal wird anhand des Mordes von Berta Cáceres aufgezeigt, welchen Risiken Organisationen wie COPINH und OFRANEH in ihrem Kampf für die Rechte von Indigenen ausgesetzt sind. Mehr…

 

Kenia: Der Kampf um den Wald im Mount Kenya Nationalpark

In der Mount Kenya Region, im Herzen von Kenia, kämpft die Atiriri Bururi ma Chuka (Keepers of Chuka Community Land) Trust Community Group — auch ABC Trust genannt — mit mehr als 3000 Mitgliedern seit den 1960er Jahren für die Land- und Umweltrechte der indigenen Bevölkerung. Im Zentrum des Konflikts steht der Zugang zum Wald, der teilweise zum Mount Kenya Nationalpark gehört. Die Mitglieder der Organisation wehren sich gegen die Zerstörung des Waldes, der für sie auch eine wichtige spirituelle Bedeutung hat, und prangern den illegalen Holzschlag durch Firmen wie Kamweru Farm an. Mehr…

 

Guatemala: pbi verstärkt die Präsenz in Cahabón

pbi hat im Januar die internationale Präsenz in den Q’eqchi Dörfern in der Gemeinde Cahabón, Alta Verapaz, verstärkt. Die Aktivist_innen dieser Region sind im Zusammenhang mit ihrem Widerstand gegen das Wasserkraftprojekt OXEC vermehrt Drohungen und Kriminsalisierung ausgesetzt. So auch Bernardo Caal Xol, der am 30. Januar verhaftet wurde. Mehr…

 

Guatemala: Angriff auf Staatsanwältin für Menschenrechte

Sonia Elizabeth Montes Valenzuela überlebte am 15. Februar einen bewaffneten Angriff. Montes ist innerhalb der guatemaltekischen Staatsanwaltschaft für mehrere hochrangige Strafverfahren zu Bürgerkriegsverbrechen zuständig. Das Attentat wird als Angriff auf die Strafverfolgung im Land gewertet. Mehr…

 

Kenia: Der Präsident der Wähler_innen gegen den Präsidenten des Volkes

Vier Monate nach den Wahlen gibt es in Kenia immer noch keine Aussicht auf Ruhe. Kenias bisheriger Präsident, Uhuru Kenyatta, wurde Ende November 2017 für seine zweite Amtsperiode vereidigt. Sein Rivale, Oppositionsführer Raila Odinga, kürte sich dagegen selber als Präsident des Volkes. Mehr…

 

Guatemala: Notizen eines deutschen Anwalts

pbi Guatemala begleitet seit Jahren die Menschenrechtskanzlei BDH, die Fälle zu Bürgerkriegsverbrechen vorantreibt und kriminalisierten Menschenrechtsverteidiger_innen zur Seite steht. Wenn die pbi-Freiwilligen die Kanzleiräume des BDH routinemäßig besuchen, klopfen sie auch stets an die Bürotür von Michael Mörth. Der gebürtige Dortmunder nimmt sich immer Zeit, um sie über die laufenden Gerichtsverfahren zu informieren und eine Analyse der aktuellen, politischen Lage mit ihnen zu teilen. Mehr…

 

International: pbi sponsort Preis bei internationalem Filmfestival

Am Samstag, den 17. März 2018 verlieh die Jugend-Jury des Festival du Film et Forum International sur les Droits Humains FIFDH den von pbi gesponserten Preis in der Sektion „kreativer Dokumentarfilm“ an den Dänen Simon Lereng- Wilmont für seinen Film „The Distant Barking of Dogs“. pbi Schweiz bereitete die Jury mit einem Konsens-Workshop auf den Entscheidungsprozess vor. Mehr…

 

Deutschland: Spendenbrief 2018

Lesen Sie unseren aktuellen Spendenbrief und erfahren Sie mehr über die Arbeit von peace brigades international im vergangenen Jahr!

 

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pbi begleitet Olga Silva

„Die Begleitung durch pbi war grundlegend für uns, um weiter zu arbeiten, nicht aufzugeben, sich ein wenig sicherer zu fühlen. Es ist nicht einfach, ein_e Menschenrechtsverteidiger_in in diesem Land zu sein, und es ist nicht einfach, jeden Tag aufzustehen und weiterzumachen, wenn man sich in Grenzsituationen befindet.“

- Olga Silva, Humanidad Vigente (Kolumbien)

 

Termine

pbi-Veranstaltungen im Rahmen der ROMEROTAGE 2018 in Hamburg

Seit vielen Jahren organisiert ein Bündnis von entwicklungspolitisch engagierten Organisationen die ROMEROTAGE in Hamburg. Das Motto der diesjährigen ROMEROTAGE (23. März bis 27. April) lautet „Menschenrechte – Ideale und Realität“. Auch dieses Jahr ist pbi Deutschland wieder mit zwei Veranstaltungen dabei. Schauen Sie vorbei!

>> 5. April (Politisch motivierte Repression und willkürliche Verhaftungen in Mexiko

>> 14. April (Konzert: Von Menschenrechten erfahren durch Wort und Musik - Duo Amistad

 

Treffen der Hamburger Regionalgruppe am 16. April

Das nächste Treffen der Hamburger Regionalgruppe findet am 16. April um 18.30 Uhr in der pbi-Geschäftsstelle (Bahrenfelderstraße 101a, Hamburg-Altona) statt. Wenn Ihr Interesse an einer Mitarbeit in der Regionalgruppe habt, kommt einfach vorbei. Mehr…

 

pbi-Infoveranstaltungen 2018

Auch dieses Jahr finden wieder pbi-Infotage und -seminare in mehreren Städten Deutschlands statt. Die Infotage und — seminare richten sich an all jene, die mehr über pbi erfahren möchten, Interesse an einem Freiwilligeneinsatz oder der Mitarbeit in Deutschland haben. Die Teilnahme an einem Infoseminar oder Infotag ist zudem Voraussetzung für die Bewerbung als Freiwillige_r in einem der pbi-Projekte. Melden Sie jetzt sich an!

>> Infotag: Hamburg, 7. April
>> Infotag: Köln, 16. Juni
>> Infoseminar: Darmstadt, 14. bis 16. September
>> Berlin (September/Oktober)

 

Die Termine für die Vorbereitungsseminare von Carea e.V. für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter_in stehen fest!

CAREA e.V. führt zweimal jährlich Vorbereitungsseminare für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter*in in Chiapas/Mexiko durch. Das nächste Seminar findet vom 24.05. bis 27.05. und vom 21.06. bis 24.06.2018 in der Nähe von Kassel statt. Im November/Dezember wird es ein weiteres Seminar geben — auch zur Vorbereitung auf die internationale Begleitarbeit in Guatemala. Mehr…

 

Vorführung des Films „Chocolate de Paz“ (span. mit engl. Untertiteln) am 14. Juli in München

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden.

Der Film „Chocolate de Paz“ erzählt die Geschichte der Friedensgemeinde und zeigt, wie sie versucht, sich durch den Anbau von Kakao ein wenig Frieden und Freiheit zu „erkämpfen“. Mehr…

 

pbi in den sozialen Medien

 

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Fon +49 (0) 40-3 89 04 37 0 | Fax +49 (0) 40-3 89 04 37 29
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