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Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder der Friedensgemeinde und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden. 

Chocolate de Paz beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde, die sich nicht am Konflikt beteiligen will. Er durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näher bringt, die versucht, neutral gegenüber allen Gewaltakteuren des Konfliktes zu bleiben. Der Film bietet einen Ausblick der Hoffnung und belegt, dass es mit großen Schwierigkeiten möglich ist, über menschliche Beziehungen und lokalen Handel Frieden von unten aufzubauen.

Im Anschluss an die Filmvorführungen beantwortet die ehemalige pbi-Freiwillige und Koregisseurin Gwen Burnyeat Fragen der Zuschauer_innen.

„Chocolate de Paz“ - Vorführungen

Chocolate de Paz
Wiesbaden

Zeit: Sonntag, den 26. März 2017, 20:15 Uhr
Ort: Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: pbi Deutschland in Kooperation mit Amnesty International und dem Murnau-Filmtheater
Eintritt: 6,- € (erm. 5,- €)
 

Hamburg

Zeit: Montag, den 27. März 2017, 19:00 Uhr
Ort: 3001 Kino, Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg
Veranstalter: pbi Deutschland
Eintritt: 6,- € (erm. 4,- €)

Die Filmvorführung in Hamburg findet im Rahmen der ROMEROTAGE 2017 statt.

>> Trailer: „Chocolate de Paz“
>> Website: chocolatedepaz.com